
2007 wurden 138.609 Insolvenzverfahren gegen natürliche Personen eröffnet – Zahl der Verfahren stieg gegenüber dem Vorjahr nur noch um 1,2 ProzentPresseerklärung vom 27.02.2008 |
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Tabelle der Insolvenzen natürlicher Personen 2007 auf Bundesländerebene
INSOLVENZVERFAHREN – JAHRESBILANZ 2007
Bremen (gmc). Die Zahl der gegen natürliche Personen eröffneten Insolvenzverfahren ist im vergangen Jahr zwar nochmals gestiegen, im Vergleich zu den Zuwachsraten der Vorjahre ist dieser Anstieg aber minimal gewesen. Im abgelaufenen Jahr 2007 wurden mit 138.609 Fällen nur noch 1,2 Prozent mehr Verfahren als im Vorjahr (136.589) eröffnet. „Im Vorjahr mussten wir noch einen Anstieg um fast 28 Prozent melden, in den Jahren davor waren sogar noch höhere Zuwachsraten festzustellen. Damit kehrt in das Insolvenzgeschehen zwar keineswegs eine spürbare Beruhigung ein, die dramatischen Zuwachsraten scheinen jedoch ein Ende zu finden“, berichtete Stephan Jender, Geschäftsführer der Seghorn Inkasso GmbH, heute in Bremen.
Auf Grund von Daten, die gezielt für diese Studie ausgewertet wurden, hat die volkswirtschaftliche Abteilung der Seghorn Inkasso GmbH für jedes Bundesland die Zahl der eröffneten Insolvenzverfahren natürlicher Personen mit der Bevölkerungszahl in Verhältnis gesetzt. Bei der Analyse liegt Bremen mit 244 Fällen je 100.000 Einwohnern zwar weiterhin an der Spitze der 16 Bundesländer. Nach einem Rückgang der Gesamtzahl der Insolvenzfälle um 34,8 Prozent liegt Bremens Quote nun jedoch nur noch geringfügig über dem entsprechenden Wert der stark betroffenen Flächenländer.
Hinter Bremen folgen Brandenburg mit 238, Sachsen-Anhalt 230 und Schleswig-Holstein mit 221 sowie Niedersachsen mit 219, Berlin mit 217, das Saarland mit 213 und Hamburg mit 206 Fällen am negativen Ende der Skala.
Die geringste Zahl an Fällen melden Baden-Württemberg (121 Fälle je 100.000 Einwohner), Bayern (122 Fälle), Rheinland-Pfalz mit 152, Hessen (153 Fälle), Mecklenburg-Vorpommern (164 Fälle) sowie Thüringen mit 171, Nordrhein-Westfalen mit 174 und Sachsen mit 179 Fällen.
Starke Rückgänge bei der Zahl der Insolvenzen natürlicher Personen konnten neben Bremen auch Mecklenburg-Vorpommern mit minus 25,8 Prozent und das Saarland mit minus 11,6 Prozent melden. Bei den Zuwächsen liegt Brandenburg mit 17,8 Prozent an der Spitze, gefolgt von Hessen mit plus 9,3 Prozent und Nordrhein-Westfalen mit plus 7,4 Prozent.
Seghorn-Studie: Mangelnde Finanzkompetenz Hauptproblem
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