Aktuelles

Am 21.4.2009 in Würzburg. Kompaktes Tagesseminar für Forderungsmanagement
"Neues aus Berlin und Karlsruhe" - Reformvorhaben und Rechtsprechung im Forderungsmanagement
Wir setzen die erfolgreiche „Forum-Reihe“ fort: Zum vierten Mal nach 2007 und 2008 veranstaltet die Seghorn Inkasso GmbH das von Seminarteilnehmern und Referenten positiv aufgenommene Tagesseminar mit den aktuellen, fach- und gläubigerbezogenen Themen. Wieder erwartet die Teilnehmer ein interessantes Programm, u. a.: aktuelle Änderungen im Insolvenzrecht, Neustrukturierung des Pfändungsschutzes und geplante Änderungen im Bundesdatenschutzgesetz.
Gern senden wir Ihnen das ausführliche Programm sowie unser Anmeldeformular zu, bitte kontaktieren Sie hierzu:
Herrn Dirk Hoffmann, Abteilungsleiter Vertrieb
(Tel.: 0421 4391-367 oder E-Mail: hoffmann@seghorn.de)
In eigener Sache
Unsere Firmenauftritte im Internet
Mit Beginn diesen Jahres haben wir das Layout unserer Internetadresse www.seghorn.de erneuert. Neben den Basisdaten unseres Unternehmens bieten wir Ihnen zusätzliche Informationen in einem frischeren Erscheinungsbild. Auch unsere Muttergesellschaft die LEGA AG präsentiert sich ab diesem Jahr im Internet. Unter www.lega.de finden Sie alle relevanten Informationen zu unserer Unternehmensgruppe. Wir haben stets den Anspruch, unsere Internetbesucher aktuell und relevant zu informieren. Besuchen Sie uns gern und geben Sie uns Feedback, wir freuen uns auf Sie.
Ansprechpartnerin in unserem Hause zu diesem Thema ist:
Frau Doris Wilkens (E-Mail: dwilkens@seghorn.de, Tel.: 0421 4391-446)
Wirtschaftsnachrichten
Absatz- und Personalpolitik mittelständischer Unternehmen
im Zeichen des demografischen Wandels
Die demografische Entwicklung wird mittel- bis langfristig zu nachhaltigen Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft führen. Die Alterung und Schrumpfung der Bevölkerung in Deutschland werden sich sowohl auf die Güternachfrage als auch auf die Verfügbarkeit und Preise von Produktionsfaktoren wie Arbeitskräfte und Kapital auswirken. Mit der hier vorliegenden Studie liefert das IfM Bonn eine umfassende Bestandsaufnahme der demografisch bedingten betrieblichen Anpassungen mittelständischer Unternehmen - erstmalig für die Bereiche Absatz- und Personalpolitik zusammen - und formuliert Handlungsempfehlungen für die Politik und öffentliche Institutionen. Die Befragungsergebnisse zeigen, dass die Unternehmen bereits aktiv auf die demografisch bedingten Veränderungen im Absatz- und Marketingbereich reagieren. Hinsichtlich ihrer eigenen Personalpolitik wächst das Problembewusstsein sich auf diese Entwicklung einzustellen dagegen nur langsam.
Als PDF Dokument abrufbar
Quelle: www.ifm-bonn.de
Websites: 16% der Unternehmen bieten interaktive Produktgestaltung
Die Unternehmen in Deutschland nutzen ihre Internetpräsenz mittlerweile auch für eine individuellere Kundenansprache. Von allen Unternehmen mit eigener Website boten im Jahr 2008 bereits 16% den Kunden über ihren Internetauftritt die Möglichkeit, die gewünschten Produkte interaktiv nach eigenen Bedürfnissen, beispielsweise hinsichtlich Ausstattung oder Farbe, zu gestalten. Dies teilt das Statistische Bundesamt anlässlich der vom 3. bis 8. März in Hannover stattfindenden Computerfachmesse CeBIT mit. Bei 12% der Unternehmen mit eigener Internetpräsenz identifizierte die Website zudem wiederkehrende Besucher, zum Beispiel über Cookies, und stellte ihnen speziell auf ihr Profil zugeschnittene Inhalte zur Verfügung.
Im europäischen Vergleich, für den nur Unternehmen mit zehn und mehr Beschäftigten einbezogen werden, lag Deutschland hinsichtlich der Verfügbarkeit von Unternehmens-Websites mit einem Anteil von 77% an allen Unternehmen gemeinsam mit Island auf dem sechsten Platz. Spitzenreiter waren hier Dänemark (87%), Schweden (86%) und die Niederlande (85%). Im europäischen Durchschnitt (EU-27) präsentierten sich 2008 erst 64% aller Unternehmen mit zehn und mehr Beschäftigten mit einer eigenen Seite im Internet.
Anteil der Unternehmen mit eigener Website 2008 nach Beschäftigtengrößenklassen und Wirtschaftszweigen

Quelle: www.destatis.de
Rechtliches
Umfangreiche Änderungen bei Verbraucherkrediten und Zahlungsdiensten
Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf zur Umsetzung der Zahlungsdiensterichtlinie und der Verbraucherkreditlinie vorgelegt, der umfangreiche Änderungen im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) vorsieht. "Mit der Zahlungsdiensterichtlinie soll ein harmonisierter Rechtsrahmen für unbare Zahlungen im europäischen Binnenmarkt geschaffen werden", heißt es in der Begründung des Entwurfs. Neben gesondert zu regelnden aufsichtsrechtlichen Bestimmungen seien umfangreiche Änderungen und Ergänzungen im Zivilrecht für die Umsetzung notwendig. Betroffen sind im Schwerpunkt die einschlägigen Vorgaben im BGB für Kreditinstitute und E-Geld-Institute sowie die Zahlungsverfahren wie Überweisung, Zahlungskarte oder Lastschrift. Die Neufassung der Verbraucherkreditlinie passt verbraucherrechtliche Bestimmungen an, beispielsweise zu Werbung, vertraglichen Informationen, Widerruf und zur Berechnung des effektiven Jahreszinses. Ziele der Richtlinie sind "ein echter Binnenmarkt und ein hohes Verbraucherschutzniveau". Erforderlich ist auch in diesem Bereich eine Anpassung des BGB; betroffen sind die Regelungen über Gelddarlehen.
Außerdem sieht der Gesetzentwurf vor, dass der Regelungsgehalt der BGB-Informationspflichten-Verordnung in das Einführungsgesetz zum BGB überführt und um Vorschriften zu Verbraucherkrediten und Zahlungsdiensten ergänzt werden soll. Dies, so die Begründung, ermögliche eine deutliche Vereinfachung der Regelungen im BGB. Zudem werde erreicht, dass auch die Muster für die Widerrufs- und Rückgabebelehrung Gesetzesrang erhielten, womit bestehende Rechtsunsicherheiten beseitigt würden.
Die Richtlinie 2007/64/EG über Zahlungsdienste im Binnenmarkt (Zahlungsdiensterichtlinie) ist bis zum 31. Oktober 2009 in deutsches Recht umzusetzen, die Richtlinie 2008/48/EG über Verbraucherkreditverträge (Verbraucherkreditrichtlinie) bis zum 12. Mai 2010.
Quelle:
Deutscher Bundestag
Internationales
Europa-GmbH stößt bei deutschen und europäischen Unternehmen auf großes Interesse
Ab Mitte 2010 sollen international aufgestellte mittelständische Unternehmen und Konzerne mit Tochtergesellschaften im EU-Ausland eine so genannte Europa-GmbH gründen können. Die Europäische Kommission hat am 25. Juni 2008 einen Statutsentwurf für die Europäische Privatgesellschaft (EPG) veröffentlicht. In Woche 11/2009 kommt es zu einem weiteren bedeutenden Meilenstein: der Schlussberatung des Europäischen Parlaments.
Aus diesem Anlass stellt KPMG erste Trends aus einer laufenden Umfrage zur EPG unter mittelständischen Einzelunternehmen und Konzernen in den 27 EU-Mitgliedstaaten vor. Die Umfrage ist Teil einer umfassenden Studie zur Attraktivität der Europäischen Privatgesellschaft für die Wirtschaft. Die Befragung deckt Industrieunternehmen, aber auch Banken und Versicherer ab, wobei ein Schwerpunkt bei Unternehmenseinheiten mit mehr als 1.000 Arbeitnehmern liegt. Die quantitative Erhebung wird ergänzt durch qualitative Interviews mit ausgewählten Unternehmen und Verbandsvertretern. Die vollständigen Studienergebnisse werden voraussichtlich Mai/Juni 2009 vorliegen.
Und so sieht das vorläufige Stimmungsbild aus: 60 Prozent der deutschen Unternehmen können sich vorstellen, ihre Tochtergesellschaften in der Rechtsform der EPG zu führen. Im europäischen Ausland liegt dieser Anteil sogar noch etwas höher (66 Prozent).
Kostenersparnis und Flexibilität stehen im Vordergrund
Die Frage nach den erwarteten Vorteilen zeigt, dass sowohl für deutsche als auch für andere EU-Unternehmen folgende Aspekte besonders wichtig sind:
- Kosteneinsparungen,
- eine flexible Ausgestaltung der Binnenverfassung der Unternehmen, d.h. der Unternehmensorganisation/Corporate Governance,
- die Vereinheitlichung der Binnenverfassung von Tochtergesellschaften in verschiedenen EU-Ländern,
- vereinfachte Gründungsverfahren sowie
- einfachere grenzüberschreitende Restrukturierungen.
Quelle:
www.kpmg.de
Herausgeber
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