Seghorn Inkasso Bremen

Newsletter 3/2010




 

Aktuelles


Liquiditätspolster in vielen Betrieben aufgezehrt
DIHK legt Umfrageergebnisse vor


Die Wirtschaftskrise hat vielen Unternehmen deutlich vor Augen geführt, dass eine solide Liquiditätsplanung notwendig ist. Das geht aus einer Umfrage hervor, die der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) veröffentlicht hat. Der Erhebung liegen rund 800 Unternehmensantworten zu Grunde. Demnach haben aktuell fast zwei Drittel der Firmen einen erhöhten Liquiditätsbedarf. Nicht einmal jedes zweite Unternehmen kann seinen Liquiditätsbedarf derzeit aus dem Cash-Flow decken. Viele Firmen greifen deshalb zur Finanzierung ganz oder zumindest teilweise auf bestehende Kreditlinien zurück.
Quelle: DIHK
Die gesamte Umfrage lesen Sie hier.


In eigener Sache

Seghorn Forum 2010
26.10.2010 in Hannover


Am 26. Oktober 2010 findet zum mittlerweise siebten Mal das Seghorn Forum statt. Die Stärken dieser Veranstaltungsreihe liegen in dem kompakten Tagesablauf – aktuelle Themen aus dem Bereich Recht und Forderungsmanagement werden in acht Stunden kompetent und zielgruppengerecht aufbereitet. Im zweiten Halbjahr 2010 erwarten Sie in Hannover folgende Themen.


Wirtschaftsnachrichten


Aktuelle Trends im Forderungsmanagement


•    Der Kostendruck im Bereich der Zwangsvollstreckung, der sich in den nächsten Jahren durch erheblich steigende Gerichtsvollzieherkosten noch verschärfen wird, zwingt immer mehr zur außergerichtlichen und langfristigen Bearbeitung der Einziehungsfälle.
•    Auch Kommunen setzen vermehrt auf externe Unterstützung durch Inkassodienstleister: So hat die Stadt Wiesbaden ein Inkassounternehmen beauftragt, ausstehende Unterhaltsvorschüsse zu realisieren. Das Land Baden-Württemberg arbeitet, wenn auch nur in Teilbereichen, bei der Einziehung öffentlicher Forderungen mit Inkassounternehmen zusammen.


Rechtliches


Erhöhung der Gerichtsvollzieherkosten um 30 Prozent im Gespräch

Das Justizministerium des Landes Baden-Württemberg betreibt derzeit ein Anhörungsverfahren zum „Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung des Erfolgsbezuges im Gerichtsvollzieherkostenrecht“.
Der Entwurf sieht eine deutliche Erhöhung der Gerichtsvollzieherkosten um gut 30 Prozent, sowie eine (vom Schuldner zu bezahlende) zusätzliche Vergütung für den Gerichtsvollzieher im Falle erfolgreicher Vollstreckung vor. Vorteile für die Gläubiger titulierter Forderungen sind nicht erkennbar, im Gegenteil wird durch die Kostensteigerung die wirtschaftliche Durchsetzung kleinerer Forderungen weiter erschwert bzw. vereitelt.
Nach Abschluss des Anhörungsverfahrens soll der Entwurf als Bundesratsinitiative in das Gesetzgebungsverfahren geführt werden.
Weiterführende Informationen lesen Sie hier.


International


Das Finanzwissen der US-Bürger hat sich leicht verbessert
Deutsche halten ihr Finanzwissen eher für begrenzt


Nach einer aktuellen Studie von „Lending Club“, einem US-Kreditinstitut, fühlen sich über zwei Drittel der US-Bürger über ihren Bonitätswert und ihre Kreditkartenzinsen gut informiert. Dagegen zahlen 64 Prozent der Befragten zu hohe Kreditkartenzinsen und wollen trotz des Wissens, den Kreditkartenanbieter nicht wechseln. Die Studie ergab weiterhin, dass 76 Prozent der Befragten Schulden haben; 44 Prozent sind speziell mit ihrer Kreditkarte in den Miesen.

Auf einem deutlich niedrigeren Niveau dagegen befindet sich Deutschland: Die meisten Deutschen halten sich einer Umfrage zufolge beim Geld für eher unwissend. Nur zwei Prozent der Deutschen schreiben sich „sehr gute“ Kenntnisse in Finanzdingen zu, weitere 14 Prozent halten ihr Wissen für „gut“, wie aus einer aktuellen Umfrage des Forschungsinstituts „TNS Emnid“ im Auftrag der Commerzbank hervorgeht. Die restlichen 84 Prozent der Bundesbürger geben sich in Geldfragen dagegen die Schulnote drei oder schlechter.
Unsere Forderung, dass das Thema Finanzwissen flächendeckend in die Schulpläne integriert werden sollte, lesen Sie hier.

Quellen, ACA International, Commerzbank





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