"Wir werden unserer Verantwortung gerecht – vor der Krise, während der Krise und auch nach der Krise. Das war, ist und wird unser Anspruch sein."

Martin Wüller, Vorstand

Die Corona-Krise stellt uns alle vor große Herausforderungen. Diese für sich zu meistern, ist sicher nicht immer einfach. Besser geht das gemeinsam. Miteinander statt nebeneinander. Verständnis füreinander, Rücksicht, Augenmaß wie auch Sachlichkeit und Fairness aller Beteiligten sind gefragt.

Die Bundesregierung hat durch das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht den schwerwiegenden Folgen der Corona-Krise Rechnung getragen. 

Wir begrüßen ausdrücklich diese gesetzliche Regelung. Bereits vor Inkrafttreten des Gesetzes haben wir gemeinsam mit unseren Mandanten entschieden, gegenüber denjenigen, die wegen der Pandemie in Kurzarbeit geraten oder gar ihre Arbeit verlieren, besonderes Verständnis und Entgegenkommen zu zeigen.

Eines müssen wir jedoch feststellen: Das Gesetz bezweckt nicht den Schutz derer, die wirtschaftlich nicht von der Corona-Krise betroffen sind. Wir können, dürfen und wollen daher die Inkassotätigkeit nicht einstellen, sondern diese im notwendigen Rahmen fortsetzen: Fair, verantwortungsvoll und unter Berücksichtigung aller persönlicher Belange der Betroffenen.

Viele Unternehmerinnen und Unternehmer werden in der Krise kreativ und versuchen neue Wege zu finden, um weiterhin geschäftsfähig zu bleiben. Sicherheit braucht aber noch mehr. Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen anbieten, sind stärker denn je darauf angewiesen ihre Existenz zu sichern. Geld zu verdienen, um Arbeitsplätze zu schützen und um auch nach der Krise wieder „arbeitsfähig“ zu sein. Sein wir ehrlich: Viele Branchen werden nach der Krise anders aussehen, als vor der Krise. Was also tun? Der wichtigste Punkt ist, dass Dienstleistungen und Produkte, die erbracht oder angeboten werden auch bezahlt werden. Es ist völlig logisch, dass einige Menschen dieser Pflicht in diesen Zeiten nicht nachkommen können. Inkassounternehmen sind für genau solche Fälle eine wichtige Säule, um wirtschaftliche Folgen der Corona-Pandemie nicht noch weiter zu verschärfen. Wir – die Inkassounternehmen – sind in der volkswirtschaftlichen Pflicht, zu helfen, dass Rechnungen bezahlt werden, damit Unternehmen ihre Existenz sichern können. Um dies zu können sind wir streng reguliert. Und das ist auch richtig so. Für einen Ausgleich im Interessenskonflikt können wir jedoch den Fokus mehr auf Kommunikation mit Schuldnerinnen und Schuldnern setzen. Wir besinnen uns auf das, was wir seit Firmengründung vor über 40 Jahren am besten können: Faire Lösungen finden. Flexibel und ohne Kleingedrucktes. Schuldner sind stark von der Corona-Krise betroffen? Darüber reden wir und wir werden auch hierfür Lösungen finden. Denn das ist unser Job. Nicht mehr und nicht weniger.   

Natürlich werden wir in der Corona-Krise auch weiterhin alles tun, um einen gemeinsamen Weg mit unseren Kunden aus einer wirtschaftlich schwierigen Lage zu finden. Wir werden noch mehr Zeit als bisher lesend und schreibend für jeden Einzelfall verwenden. Doch nichts ersetzt das persönliche (Telefon)Gespräch! Wir sind für Sie da. Bitte sprechen Sie uns an!

Wir werden unserer Verantwortung gerecht – vor der Krise, während der Krise und auch nach der Krise. Das war, ist und wird unser Anspruch sein.

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