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Seghorn AG unterstützt Ausbau von Schuldner- und Insolvenzberatung

Bremen 01.03.2016. Überschuldung ist in Deutschland ein Massenphänomen. Vor diesem Hintergrund spielen Schuldner- und Insolvenzberatungen eine wichtige soziale und gesellschaftlich stabilisierende Rolle.


Bremen 01.03.2016. Überschuldung ist in Deutschland ein Massenphänomen. Vor
diesem Hintergrund spielen Schuldner- und Insolvenzberatungen eine wichtige
soziale und gesellschaftlich stabilisierende Rolle. Um diese Angebote weiter
auszubauen, fehlt es jedoch an der politischen Unterstützung. Das sind die
Ergebnisse der Metastudie "Werthaltigkeit und Nachhaltigkeit von Sozialer
Schuldner- und Insolvenzberatung" der Hochschule für angewandte
Wissenschaften in Hamburg. Die Seghorn AG förderte als einziges
Inkassounternehmen die Studienarbeit und setzt sich zudem seit Jahren aktiv
für die Prävention gegen Jugendverschuldung ein.


Guido Zerreßen, Vorstand der Seghorn AG, dazu: "Verschuldung ist in vielen
Fällen mit Armut und sozialer Ausgrenzung, aber auch mit konkreten
gesundheitlichen und psychischen Problemen für den Schuldner verbunden. Ein
qualitativ hochwertiges Beratungsangebot ist deshalb ein entscheidendes
Element, um gesellschaftliche Teilhabe zu gewährleisten und die Betroffenen
zu entlasten. Die Seghorn AG weiß, dass eine nachhaltige Schuldner- und
Insolvenzbegleitung für viele Menschen der einzige Weg aus der Krise ist und
ihnen dabei hilft, ihre Lebensgrundlage zu sichern. Wir unterstützen darum
den Ausbau dieser Programme und möchten durch die Förderung der Studie dazu
beitragen, dass der Stellenwert der Angebote in der Politik gewürdigt wird."


Die Soziale Schuldner- und Insolvenzberatung erfüllt dabei eine wichtige
arbeitsmarktpolitische Funktion: Denn nach Studienangaben werden durch die
Beratung rund 40 Prozent der bestehenden Arbeitsverhältnisse von Schuldnern
gesichert - angesichts der zentralen Bedeutung der Beschäftigung für die
selbstbestimmte Lebensführung ist dies ein beeindruckender Wert. Auch die
psychologische Dimension von Schuldnerberatungen ist relevant. So verringern
sich bei etwa 70 Prozent der Ratsuchenden die schuldenbedingten Ängste.
Zudem geben knapp 80 Prozent an, dass sich durch die Beratung ihr
subjektives Wohlbefinden verbessert hätte. Darüber hinaus zeigt die Studie,
dass die Soziale Schuldner- und Insolvenzberatung ein gesetzlich wertvoller
Baustein auf dem Weg in das Verbraucherinsolvenzverfahren ist. Rund 90
Prozent der Befragten geben an, dass sie sich durch die Hilfe sehr gut auf
das anspruchsvolle Verfahren vorbereitet fühlen, etwa 83 Prozent berichten,
dass sie diesen Schritt ohne die Beratungsunterstützung nicht geschafft
hätten.

Hier können Sie die Studie nachlesen und herunterladen.


Kontakt

Janina Heyn
Unternehmenskommunikation

Legienstraße 1
28188 Bremen

Tel.: +49 421 4391 413
Fax: +49 421 4391 316

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